
Der „GuluWalk“ geht auf den Guluwalk Day am 24. April 2005 in der Stadt Gulu in Uganda zurück. Dort hatten die Menschen einen „Rescue Walk“ auf den Strassen veranstaltet. Sie zündeten Kerzen an für alle Kinder, die während des Bürgerkrieges sterben mussten. Die Rebellenorganisation Lord’s Resistance Army im Norden Ugandas ist für die Praxis der Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten berüchtigt. Der GuluWalk breitete sich schnell in der Welt aus und findet nun jährlich rund um den Globus statt.
Auch in Berlin soll am 24. April auf das Schicksal der Kindersoldaten aufmerksam gemacht werden. Ehemalige Kindersoldaten, die nach Hause zurückkehren konnten, sind häufig traumatisiert und ohne Bildung und bedürfen ebenfalls der Unterstützung.
Begleitet wird der GuluWalk in Berlin von „Culcha Candela“-Mitglied Johnny Strange und seiner Band B-Town Busted. Aufgerufen wird von einem breiten Bündnis, dem unter anderem der Versöhnungsbund, der Verein zur Hilfe ehemaliger Kindersoldaten, Terre des Hommes, Weltfriedensdienst, Attac, Welt ohne Kriege, Afrika Rat, Uganda Community Berlin und die Peace and Development Foundation angehören. Auftakt ist um 13 Uhr am Olivaer Platz.




