
Guterres zeigte sich in einer ersten Stellungnahme tief bewegt von der Entscheidung: „Es ist ein Privileg und eine Ehre, dieses Amt weiter fortführen zu dürfen und so meine ganze Kraft für die Unterstützung für besonders gefährdete Menschen in der Welt einsetzen zu können.“
Unter dem Vorsitz von Guterres konnte UNHCR mehr als drei Millionen Flüchtlinge und Vertriebene bei ihrer freiwilligen Rückkehr unterstützen. Einen Durchbruch erzielte er mit der Einbürgerung von über 160.000 burundischen Flüchtlingen in Tansania im Herbst vergangenen Jahres.
„Vor uns liegen enorme Herausforderungen. Humanitäre Hilfe und der Asylbereich sehen sich inmitten ansteigender Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit wachsenden Bedrohungen gegenüber. Tiefgreifende Reformen innerhalb von UNHCR und die gleichzeitige Verstärkung der Kapazitäten, besonders in den Bereichen Rechtsschutz und humanitäre Nothilfe müssen angegangen werden“, erklärte Guterres nach seiner Wiederwahl.




