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Ban mahnt Informationsfreiheit an

ban_ki_moon_100Bonn (epo.de). – UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat an die Pflicht der Staaten erinnert, die Menschen mit den für sie notwendigen Informationen zu versorgen. „Diese Transparenz ist für gute Regierungsführung entscheidend“, erklärte Ban anlässlich des Welttages der Pressefreiheit am 3. Mai. Das Motto des diesjährigen Welttages lautet: „Informationsfreiheit – das Recht auf Wissen“.

„Ich begrüße, dass weltweit neue Gesetze entstehen, die das Auskunftsrecht gegenüber öffentlichen Stellen fördern“, sagte der UN-Generalsekretär. „Leider führen diese Gesetze nicht immer zu Handlungen. Häufig werden Auskünfte nicht erteilt, oder verzögert – oft sogar jahrelang. Manchmal ist schlechte Amtsführung der Grund. Aber viel zu oft geschieht das, weil eine Kultur der Verschwiegenheit herrscht und keine Rechenschaftspflicht besteht.“

Diese Haltung müsse verändert werden, forderte Ban. „Die Menschen besitzen ein Recht auf Informationen, die ihr Leben betreffen und die Staaten haben die Pflicht, diese Informationen zu liefern.“

Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit sagte Ban weiter, die Vereinten Nationen stünden weltweit auf der Seite verfolgter Journalisten und Medienschaffender. Ban forderte Regierungen, die Zivilgesellschaft und alle Menschen weltweit auf, die wichtige Arbeit der Medien anzuerkennen und für Informationsfreiheit einzutreten.

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