
Bereits vor dem Beben gab es nach Angaben der Kindernothilfe mehr als 300.000 Sklavenkinder in Haiti. „Die Situation für die so genannten Restavèk-Kinder ist nach dem schweren Beben noch dramatischer und aussichtsloser geworden“, sagt Kindernothilfe-Koordinator Jürgen Schübelin in Haiti. „Schon Achtjährige müssen täglich bis zu 16 Stunden in Haushalten schuften. Häufig werden sie geschlagen, nicht selten missbraucht.“ Die Kindernothilfe und ihre Partner bauen Kinder- und Schulzentren wieder auf. Sie richten Projekte ein, in denen die Mädchen und Jungen etwas zu essen bekommen und sie bieten ihnen Hilfe bei der Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse an.
Wie in den vergangenen Jahren unterstützt die Berliner Band Culcha Candela die Action!Kidz. Unter den erfolgreichsten Sammelteams wird ein exklusiver Auftritt der Band verlost. Schirmherrin der Kampagne ist Christina Rau.
Zwischen Anfang Oktober und Mitte November legen die Action!Kidz richtig los: Dann putzen und schrubben sie im Klassenverband oder in Teams um die Wette. Wann und wie viele Aktionen die Teams durchführen, entscheiden sie selbst. Tipps dafür gibt es unter www.kindernothilfe.de.




