
Als Gründe nannte das UN-Informationszentrum in Bonn unter anderem die anhaltende Instabilität in Afghanistan, der Demokratischen Republik Kongo und im südlichen Sudan. Anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni sprachen die Vereinten Nationen von einem „beunruhigenden Trend“.
Das Thema des diesjährigen Welttages – „Heimat“ – betont die Notlage von weltweit 15 Millionen Flüchtlingen, von denen drei Viertel in Entwicklungsländern leben und die ihre Heimat aufgrund von Konflikten oder Verfolgung verlassen mussten. Die schnelle Verstädterung führe dazu, so die UNO, dass viele von ihnen nicht mehr in einem überfüllten Zeltlager einer humanitären Organisation leben, sondern in einem selbst gebauten Unterschlupf in einem Slum am Stadtrand.
Foto: Flüchtlinge in Gaza © UNHCR




