
Die Möglichkeit der Expansion in klassischen Absatzmärkten wie Großbritannien oder Russland sei für Tee-Exporteure sehr begrenzt, berichtete die FAO am Montag in Rom. In den Tee-Anbauländern selbst würden pro Kopf nur zehn Prozent der Teemenge getrunken, die in den wichtigsten Verbrauchsländern konsumiert werde.
Der FAO zufolge stiegen die Preise für Schwarztee weltweit im Jahr 2009 um 13 Prozent. Ursache für die Rekordpreise waren Dürreperioden in den wichtigsten Anbauregionen in Asien und Afrika. Die Preise hätten sich inzwischen stabilisiert. Für den Verbraucher in den Industriestaaten seien die Preise im Durchschnitt nur um fünf Prozent gestiegen, weil ein intensiver Wettbewerb verhindert habe, dass die Preiserhöhungen voll an die Konsumenten weitergegeben wurden.
Die FAO prognostiziert für Schwarztee einen Anstieg der Exporte bis zum Jahr 2019 um rund 1,8 Prozent. Grüner Tee habe hingegen mehr Absatzchancen, so dass die Exporte voraussichtlich um jährlich 5,5 Prozent steigen werden. Die größten Exportstaaten sind China, Kenia, Sri Lanka und Indien.




