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Bündnis erinnert an Verschwundene in den Philippinen

Berlin (epo.de). – Mehr als 200 Personen sind zwischen 2001 und 2010 in den Philippinen verschwunden. Ihr Schicksal ist in den meisten Fällen bis heute ungeklärt. Ihre Angehörigen warten seit Jahren auf ein Lebenszeichen. Anlässlich des Internationalen Tages der Verschwundenen am 30. August macht das Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen auf das Schicksal dieser Menschen und ihrer Angehörigen aufmerksam.

„Wir fordern einen Stopp und eine restlose Aufklärung aller Fälle von Verschwindenlassen in den Philippinen“, sagte Elmar Noé, der Vorsitzende des Aktionsbündnisses. Der neue Präsident der Philippinen, Benigno „Noynoy“ Aquino, hatte erklärt, die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Seit der Amtseinführung von Aquino am 30. Juni 2010 seien jedoch weiterhin schwere Menschenrechtsverletzungen zu verzeichnen, berichtet das Aktionsbündnis.

„Wir fordern Präsident Aquino auf, die Internationale Konvention zum Schutz aller Personen vor erzwungenem Verschwindenlassen zu unterzeichnen, und sich für eine vollständige Aufklärung der dokumentierten Fälle von Verschwindenlassen und politischen Morden einzusetzen“, erklärte Maike Grabowski, Koordinatorin des Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen. „Nur so kann gewährleistet werden, dass die Verantwortlichen, die oft aus den Reihen des Militärs, der Polizei oder von Privatarmeen kommen, zur Rechenschaft gezogen werden.“

Das „Aktionsbündnis Menschenrechte – Philippinen“ wird getragen von Amnesty International, Brot für die Welt, der Diakonie, dem Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), MISEREOR, Missio- München, philippinenbüro e.V. im Asienhaus und der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Ziel des Projektes ist es, durch Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit in Deutschland zur Verbesserung der Menschenrechtssituation in den Philippinen beizutragen. Thematische Schwerpunkte der Arbeit sind die große Zahl der politischen Morde sowie die Praxis des Verschwindenlassens.

www.asienhaus.de

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