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FoEI-Studie zu „land grabbing“ in Afrika

foeiBrüssel (epo.de). – In Afrika werden immer mehr landwirtschaftliche Flächen für den Anbau von Biosprit genutzt. Wie eine am Montag in Brüssel veröffentlichte Studie von Friends of the Earth International (FoEI) aufzeigt, werden in elf von FoEI untersuchten afrikanischen Ländern derzeit rund fünf Millionen Hektar mit Energiepflanzen bebaut. Diese Fläche sei damit für den Anbau von Nahrungsmitteln verloren.

Friends of the Earth International spricht von Landraub (land grabbing). Der afrikanische Kontinent werde zunehmend als Lieferant natürlicher Ressourcen für den Rest der Welt gesehen. Zum großen Teil sei der Anbau von Nutzpflanzen für die Herstellung von Agrar-Kraftstoffen auf den zunehmenden Bedarf in Europa ausgerichtet.

Die Studie von FoEI mit dem Titel „Africa: up for grabs. The scale and impact of land grabbing for agrofuels“ verweist darauf, der Anbau von Pflanzen für die Verwertung als Biodiesel konkurriere mit der Produktion von Nahrungsmitteln in den betroffenen afrikanischen Staaten. In Tansania, Madagaskar und Ghana habe die Landnahme durch ausländische Firmen bereits zu Protesten der lokalen Bevölkerung geführt.

www.foei.org

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