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Aktionstage „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

unesco_deBonn (epo.de). – Vorausschauend denken, sich engagieren, mit anderen zusammen arbeiten: Wie Kinder, Jugendliche und Erwachsene das und mehr lernen können, erfahren Besucher der bundesweiten Aktionstage „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ der Deutschen UNESCO-Kommission. Vom 17. bis 26. September beteiligen sich daran mehr als 400 Organisationen und Einrichtungen. Sie tragen dazu bei, eine neue Idee des Lernens bekannt zu machen: Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Das Konzept Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bereitet Menschen darauf vor, Herausforderungen wie Klimawandel und Globalisierung zu bewältigen und sich in der Welt von morgen zu Recht zurechtzufinden.
 Unter den Veranstaltungen während der Aktionstage sind rund 100 Angebote für Schulen. Interessierte Lehrer können Workshops, Projekttage und vieles mehr für sich und ihre Schüler buchen.

Zum Beispiel bietet die BUND-Jugend Brandenburg vier verschiedene Nachhaltigkeitsworkshops an. Die Themen sind „Wasser“, „Kulturen und Konsum“, „Energie und Ressourcen“ sowie „Ernährung und Landwirtschaft“. Die Workshops sind ein Angebot, um Projektstunden an weiterführenden Schulen zu gestalten – eine ideale Ergänzung zu natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichtsfächern. Das Angebot richtet sich an Schulen in ganz Deutschland.


Im Raum Mayen/Koblenz verleiht die Görlitz-Stiftung kostenlos ein Fahrradkino an Schulen. Dabei können bis zu sieben Schüler gleichzeitig in die Pedalen treten. Sie erzeugen Energie, die das elektronische Kino-Zubehör antreibt. Am Ende wird der „erradelte“ Film gemeinsam geschaut. Die Schüler erleben anschaulich, was Energieerzeugung bedeutet. Die Stiftung bietet Vorschläge an, um das Thema in den Unterricht zu integrieren.

Nachhaltige Entwicklung funktioniert nur, wenn sich jeder für eine menschenwürdige Gesellschaft einsetzt. Die notwendigen Fähigkeiten dazu – etwa Teamfähigkeit oder interdisziplinäres Denken – vermittelt Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, diese Art des Lernens in ihren Bildungssystemen zu verankern.

Auf der Grundlage eines einstimmigen Bundestagsbeschlusses koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission die deutschen Aktivitäten zur UN-Dekade. Dazu hat sie ein Nationalkomitee mit Experten berufen, das die Umsetzung begleitet. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Arbeit.

www.bne-portal.de
www.unesco.de

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