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Venezuela: Wahlen bringen Dämpfer für Chávez

chavez_portraetCaracas (epo.de). – Venezuelas Staatschef Hugo Chávez (Foto) hat bei der Parlamentswahl einen Dämpfer hinnehmen müssen. Nach Angaben der Wahlbehörde erreichte das Oppositionsbündnis „Tisch der demokratischen Einheit“ bei der Wahl am Sonntag mehr als ein Drittel der Mandate. Chávez‘ Sozialistische Einheitspartei Venezuelas (PSUV) verlor damit ihre Zwei-Drittel-Mehrheit in der Nationalversammlung des südamerikanischen Landes.

Nach Angaben der staatlichen Wahlbehörde CNE kam die Opposition auf 59 der 165 Sitze im Parlament. Oppositionelle Medien meldeten sogar 61 Sitze für den „Tisch der demokratischen Einheit“. Die Partei von Präsident Chávez erreichte mindestens 95 Mandate, wobei in einigen Wahlbezirken das endgültige Wahlergebnis noch ausstand. Die Wahlbeteiligung lag bei 66 Prozent.

Chávez sprach nach der Wahl von einem „soliden Sieg“, der ausreiche, um die bolivarische Revolution weiter voranzutreiben. Die Parlamentswahl galt als Test für Chávez, der Venezuela seit fast zwölf Jahren regiert und auch im Jahr 2012 bei den Präsidentschaftswahlen antreten will.

Die Opposition betrachtet das Wahlergebnis als wichtigen Erfolg. Sie hatte als Wahlziel angestrebt, eine Zwei-Drittel-Mehrheit der regierenden PSUV zu verhindern. Die Wahl im Jahr 2005 hatte die Opposition boykottiert, weil sie Wahlmanipulationen befürchtete.

http://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela

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