
Für den Zeitraum 2011 bis 2013 stehen dem Globalen Fonds mit 11,7 Milliarden US-Dollar mehr Mittel zur Verfügung als jemals zuvor. In Zeiten, in denen die Regierungen aufgrund der Wirtschaftskrise den Gürtel enger schnallen müssten, sei dies eine „starke Botschaft“, sagte UN-Generalsekretär Ban. Es gelte aber noch weitere Ressourcen zu mobilisieren, weil der Finanzbedarf des Globalen Fonds noch größer sei.
Nach den Worten des Direktors des Globalen Fonds, Michel Kazatchkine, sind die zugesagten Mittel „nicht ausreichend“. Die Unterfinanzierung könne die Fortschritte im Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria verlangsamen, sagte Kazatchkine.
Mit rund vier Milliarden Dollar sagte die Regierung der USA die größte Summe für die Wiederauffüllung des Globalen Fonds zu. Dies entspreche einer Steigerung der Hilfen um 38 Prozent, erklärte das State Department. Deutschland sagte 600 Millionen Euro zu und ist damit drittgrößter Geber (epo.de berichtete).




