
Im UN-Sicherheitsrat haben die USA, Russland, Grossbritannien, Frankreich und China einen ständigen Sitz. Darüber hinaus gehören ihm zehn nichtständige Mitglieder an. Fünf von ihnen werden in jedem Jahr neu gewählt. Im Gegensatz zu den ständigen Mitgliedern im Rat verfügen die nichtständigen Mitglieder nicht über ein Vetorecht.
Außenminister Guido Westerwelle (FDP) erklärte, die Bundesregierung wolle den Vertrauensvorschuss rechtfertigen und sich für Frieden, Sicherheit und Entwicklung in der Welt einsetzen. Nötig sei aber auch eine Reform der Vereinten Nationen. Beispielsweise sollten Afrika und Lateinamerika mit einem ständigen Sitz im Sicherheitsrat vertreten sein. Auch Asien sei unterrepräsentiert.




