
Die deutsche Entwicklungspolitik stehe angesichts von Klimawandel und Welternährungskrise vor ressortübergreifenden Herausforderungen, die durch das Auftreten neuer Akteure aus den Schwellenländern und privater Geber zusätzlich wachsen, erklärte die Heinrich-Böll-Stiftung. Zudem habe sich die Bundesregierung im Rahmen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu Politikkohärenz für Entwicklung verpflichtet. Demnach müssten die Ziele von Außenwirtschafts-Förderungspolitik, von Handels- und Klimapolitik ebenso wie die Rohstoffstrategie der Bundesregierung mit den Entwicklungszielen in Einklang gebracht werden. Doch in der Praxis sei Politikkohärenz allzu oft ferne Realität.
Zu der Konferenz am Sitz der Böll-Stiftung in Berlin werden unter anderen der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, Dirk Messner vom Deutschen Institut f. Entwicklungspolitik (DIE) und Eckhard Deutscher, der Vorsitzende des Entwicklungsausschusses der OECD, erwartet.




