
Verliehen wird die Auszeichnung im Rahmen des UNESCO-Tages am 23. Februar auf der Bildungsmesse didacta in Stuttgart. Auf dem Programm stehen auch eine Podiumsdiskussion und ein Netzwerkfrühstück für Akteure der Dekade. Außerdem informiert die Deutsche UNESCO-Kommission in Halle 9, Stand B51, während der Messe über Lehrmaterialien, Praxis-Beispiele und Ansprechpartner zum Thema Bildung und nachhaltige Entwicklung. Im Mittelpunkt steht passend zum Jahresthema das Spannungsfeld „Stadt und Nachhaltigkeit“.
Vier „Kommunen der Weltdekade“ – Alheim, Heidelberg, Frankfurt am Main und Neumarkt in der Oberpfalz – präsentieren ihre Bildungsprojekte für eine Stadt der Zukunft. Die Projekte zeigen, wie sich Städte gleichzeitig umweltverträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich gestalten lassen. Die Auszeichnung „Kommunen der Weltdekade“ wird an Städte, Gemeinden oder Landkreise vergeben, deren Engagement bei der Umsetzung von Bildung für nachhaltige Entwicklung überdurchschnittlich hoch ausfällt. Bisher erhielten elf Städte und Gemeinden das Logo der UN-Dekade.
Mit der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014)“ haben sich die Staaten der Vereinten Nationen verpflichtet, dieses Bildungskonzept zu stärken. In Deutschland koordiniert die Deutsche UNESCO-Kommission nach einem einstimmigen Bundestagsbeschluss die Aktivitäten zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert die Umsetzung der UN-Dekade in Deutschland. Das Nationalkomitee, dem zahlreiche Experten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft angehören, wirkt als Mittler zwischen Initiatoren und Akteuren der Dekade.




