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CARE fordert mehr Schutz vor sexueller Gewalt


careBonn. – Die internationale Hilfsorganisation CARE hat zum Weltfrauentag am 8. März „deutlich mehr Anstrengungen gegen sexuelle Gewalt an Frauen“ gefordert. Der Hauptgeschäftsführer von CARE Deutschland-Luxemburg, Anton Markmiller, sprach in Bonn von einem „völlig unzureichenden Schutz in vielen Ländern.“ So gebe es in mehr als 100 Staaten keine gesetzlichen Bestimmungen gegen häusliche Gewalt an Frauen. „Und in mehr als 50 Ländern ist Vergewaltigung in der Ehe nicht justiziabel.“

Markmiller erinnerte daran, dass CARE Deutschland-Luxemburg beispielsweise auf dem Balkan für den Schutz von jungen Frauen gegen Zwangsprostitution arbeite. Ein Schwerpunkt dabei sei der Kampf gegen Mädchenhandel. Dabei unterstützt CARE lokale Frauenorganisationen, die sich über die Landesgrenzen des Balkans hinweg austauschen und Frauen helfen, der Zwangsprostitution und Verschleppung zu entkommen.

Zur Entwicklung und Unterstützung von Frauen, so Markmiller, sei auch eine „deutliche Verbesserung der Bildung für Frauen in Entwicklungsländern“ erforderlich. So seien von den fast 800 Millionen Analphabeten weltweit zwei Drittel weiblich. Dies sei ein „weiterer Beweis, dass wir weltweit bei der Durchsetzung von Frauenrechten erst am Anfang stehen“.

www.care.de

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