
Gbagbo solle sofort abtreten und die Wahl seines Konkurrenten Alassane Ouattara akzeptieren, heißt es in der Resolution. Der Weltsicherheitsrat verhängte zudem ein Reiseverbot gegen Gbagbo, dessen Ehefrau und drei seiner Mitarbeiter. Die jüngste Eskalation der Gewalt in Abidjan wurde „auf das Schärfste“ verurteilt.
Laurent Gbagbo weigert sich seit der Präsidentschaftswahl im November vergangenen Jahres, seine Niederlage bei der Wahl anzuerkennen. Eine Untersuchungskommission der Afrikanischen Union hatte den Wahlsieg Ouattaras kürzlich jedoch erneut bestätigt und erklärt, er sei der rechtmäßige Präsident der Elfenbeinküste.
Medienberichten zufolge nahmen Anhänger Ouattaras am Mittwoch die Hauptstadt Yamoussoukro ein. Auch die strategisch wichtige Stadt San Pedro sei von Truppen Ouattaras erobert worden. Seit dem Ausbruch der Gewalt sind nach UN-Angaben fast 500 Menschen getötet worden. Rund eine Million Menschen floh vor der Gewalt ins Ausland oder in andere Landesteile.




