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Globale Sicherheit und Entwicklungspolitik

EADI 2005Bonn (epo). – Die Zahl der Kriege und Bürgerkriege nimmt weltweit zu. Spätestens seit dem 11. September 2001 liegt das Thema „Globale Sicherheit“ im Trend – und verdrängt dabei weitgehend die traditionellen Themen der Entwicklungszusammenarbeit. Die 11. Generalkonferenz des Europäischen Verbandes der Entwicklungsforschungs- und Ausbildungsinstitutionen (EADI) mit dem Titel „Insecurity and Development: Regional Issues and Policies for an Interdependent World“ untersucht vom 21. bis 24. September 2005 die Schnittstelle zwischen Sicherheit und Entwicklung.

Ohne Entwicklung gibt es keine Sicherheit, so EADI und das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE), das die Konferenz in Bonn ausrichtet. Armut und zerfallende Staaten seien ein Nährboden für Gewalt, für organisierte Kriminalität und internationalen Terrorismus. Auch Naturkatastrophen, Klimawandel, Epidemien und Armut sowie Menschenrechtsverletzungen durch staatliche Organe bedrohten die Sicherheit der Menschen in den Entwicklungsländern. Die Konferenz soll die wissenschaftliche Debatte im Bereich von Sicherheit und Entwicklung analysieren und hieraus Politikempfehlungen ableiten.

Als Gastredner nehmen Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Louka Katseli, Direktorin des OECD Development Centre, Alikagpa Sawyerr von der Union der Afrikanischen Universitäten und General a.D. Klaus Reinhardt, ehemaliger Befehlshaber der KFOR im Kosovo teil.

Freitag, der 23. September ist der Europäischen Entwicklungszusammenarbeit gewidmet. Als Hauptredner konnte Louis Michel, der für Entwicklung und humanitäre Hilfe zuständige Kommissar der Europäischen Union gewonnen werden. Die vielfältigen Aspekte von Sicherheitsrisiken und Entwicklung werden in verschiedenen Podiumsdiskussionen und thematischen Workshops dargestellt und diskutiert.

Zur interdisziplinär angelegten Konferenz werden 600 hochrangige internationale Wissenschaftler, Politiker und Vertreter/innen von Nichtregierungsorganisationen erwartet. Die Konferenzsprachen sind Englisch und Französisch. Bei den beiden Plenarveranstaltungen am Mittwoch und Donnerstag ist auch Deutsch zugelassen. Die Website zur Konferenz bietet weitere Detailinformationen. Bei den Eröffnungspanels am Mittwoch und Donnerstag und dem Abschlusspanel am Samstag ist die Teilnahme kostenfrei. Für alle übrigen Teile der Konferenz gilt ein ermässigter Konferenztarif, wenn man sich vor dem 31. Juli registriert.

? Detailinformationen über die Redner in den einzelnen Panels befinden sich auf der Konferenzwebsite.

Das Deutsche Institut für Entwicklungspolitik (DIE) mit Sitz in Bonn ist der entwicklungspolitische Think Tank zu Fragen der Gestaltung der Globalisierung, führt eigene anwendungsorientierte Forschung durch und bildet Führungskräfte für die deutsche und internationale Entwicklungspolitik aus.

Der vor 30 Jahren gegründete Europäische Dachverband der Entwicklungsforschungs- und Ausbildungsinstitutionen EADI mit Sitz in Bonn hat zum Ziel, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Bereich der europäischen Entwicklungsforschung zu fördern und zu vernetzen sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik zu begleiten.

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