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Niebel und Piebalgs besuchen Pakistan

bmz_100Berlin. – Der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel (FDP), ist am Donnerstag zusammen mit dem EU-Kommissar für Entwicklung, Andris Piebalgs, in Pakistan eingetroffen. Bei dem Besuch handelt es sich um die erste gemeinsame Auslandsreise eines Bundesministers mit einem EU-Kommissar.

„Mit dieser Reise möchten Andris Piebalgs und ich zum Ausdruck bringen, dass sich Europa und Deutschland gemeinsam für Frieden und Stabilität in Pakistan engagieren“, sagte Niebel bei seiner Ankunft in Islamabad. „Dazu gehört auch eine abgestimmte Entwicklungspolitik. Deutschland als größter Beitragszahler der EU hat ein besonderes Interesse daran, dass wir hier vorankommen und die Entwicklungsgelder bestmöglich einsetzen.“

Während des Aufenthalts in Pakistan stehen politische Gespräche mit führenden Regierungsvertretern und Projektbesuche im Nordwesten sowie im Osten des Landes auf dem Programm. Auch wird das fünfzigste Jubiläum der deutsch-pakistanischen Entwicklungskooperation gewürdigt. Dirk Niebel: „Pakistan gehört seit Bestehen meines Ministeriums, also seit 1961, zu den entwicklungspolitischen Partnerländern Deutschlands. Während unseres Besuchs werden Andris Piebalgs und ich Pakistan unsere weitere Unterstützung bei der Bewältigung seiner immensen Herausforderungen zusagen. Wir werden allerdings auch verdeutlichen, dass wir von Pakistan die Durchführung dringend notwendiger Reformen in der Fiskal- und Wirtschaftspolitik, bei der Regierungsführung und den Menschenrechten erwarten.“

Am ersten Tag seiner Reise wird Niebel gemeinsam mit der UNICEF-Botschafterin Sabine Christiansen eine Mädchenschule besuchen. Zu den weiteren Programmpunkten gehört der Stand des Wiederaufbaus nach den verheerenden Fluten, die Pakistan im vergangenen Sommer heimgesucht und die bisher größte humanitäre Katastrophe mit mehr als 20 Millionen Betroffenen ausgelöst hatten. Niebel will sich dabei über die von Deutschland mit insgesamt 35 Millionen Euro geförderten Nothilfe- und Wiederaufbaumaßnahmen informieren.

www.bmz.de

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