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Demokratische Regierungssysteme für Afrika

daadBonn. – In vielen Ländern des afrikanischen Kontinents, darunter Nigeria, Uganda und Südafrika, finden 2011 Wahlen statt. Aus diesem Anlass trifft sich das African Good Governance Network (AGGN) vom 26. Juni bis 1. Juli in Berlin, um über die Bedeutung von Wahlen und Parteien in einem demokratischen Regierungssystem zu diskutieren. Durch das Netzwerk möchte der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) einen Beitrag zur Ausweitung und Vertiefung der akademischen Zusammenarbeit zwischen Afrika und Deutschland leisten.

Im Rahmen der Konferenz wird die Rolle von Wahlen und Parteien sowohl in Deutschland als auch in Afrika von verschiedenen Seiten beleuchtet. Neben akademischen Beiträgen wird zudem über Wahlforschung und Berichterstattung sowie über internationale Wahlbeobachtung informiert. Bei einem Besuch des Willy-Brandt-Hauses steht außerdem der Aufbau deutscher Parteien im Mittelpunkt. Möglichkeiten der Demokratieförderung und Unterschiede deutscher und afrikanischer Politiksysteme werden mit den Teilnehmern bei Treffen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin, Günter Nooke, und dem Bundestagsausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung diskutiert.

Das African Good Governance Network wurde 2007 unter der Schirmherrschaft des damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler vom DAAD ins Leben gerufen. Seine Mitglieder sind hochqualifizierte junge Afrikanerinnen und Afrikaner, die in Deutschland studieren oder studiert haben und zu den zukünftigen Entscheidungsträgern ihres Kontinents gezählt werden können. Jedes Jahr werden zehn neue Mitglieder ausgewählt, die eine intensive Fortbildung im Bereich Good Governance erhalten. Das Netzwerk umfasst mittlerweile 50 Afrikaner aus 18 Staaten.

www.aggn.org

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