
„Damit möchte ich ein weiteres Zeichen zur Inklusion von Menschen mit Behinderungen setzen“, sagte Gudrun Kopp. „Das Thema ist mir seit längerer Zeit ein Anliegen. So fanden im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 2010 bereits zwei runde Tische statt, an denen verschiedene Ministerien, Vertreter der Privatwirtschaft, Behindertenverbände und Nichtregierungsorganisationen teilnahmen. Ich möchte gerade diese Personengruppe stärker in den entwicklungspolitischen Dialog einbinden. Deshalb wird BMZ eine Strategie zur Einbindung von Menschen mit Behinderungen in die Entwicklungspolitik erarbeiten.“
2009 war die Behindertenrechtskonvention unterzeichnet worden. Sie ist bislang die einzige Menschenrechtskonvention, die mit ihrem Artikel 32 explizit die Rolle der internationalen Zusammenarbeit definiert. Deutschland hat zur Umsetzung der Konvention im Juni einen nationalen Aktionsplan erarbeitet und vorgelegt.



