
An dem Forschungsprojekt beteiligt sind neben der Universität Göttingen neun weitere deutsche Universitäten, zwei Helmholtzzentren sowie zahlreiche brasilianische Partner. Die Forscher wollen unter anderem ein Modell entwickeln, das Landwirten, Umweltbehörden und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen aufzeigt, wie sich verschiedene Landnutzungsszenarien für die Amazonasregion unter Klimaschutzaspekten auswirken. Auch die Nachhaltigkeit verschiedener Maßnahmen kann mit diesem Modell verdeutlicht werden. Die Wissenschaftler forschen hauptsächlich in den brasilianischen Bundesstaaten Mato Grosso und Pará.
Die Wissenschaftler der Abteilung Landschaftsökologie des Geographischen Instituts der Universität Göttingen untersuchen schwerpunktmäßig die Themen Bodendegradation (Verschlechterung der Bodenqualität), Wasserhaushalt in Einzugsgebieten im Verhältnis zu Landnutzungsänderungen sowie Klimawandel. Außerdem erstellen sie Modelle zu Treibhausgasemissionen und führen Messungen durch. Die Göttinger Teilprojekte werden vom BMBF mit insgesamt rund 1,9 Millionen Euro gefördert.




