
Die Teilnehmer der Konferenz unter dem Titel „Poor Countries, Poor People, and the New Global Players“, die bis 9. September dauert, beschäftigen sich in diesem Jahr mit Strategien, die neuen globalen Herausforderungen der Entwicklungszusammenarbeit gerecht werden. Die großen Schwellenländer haben einerseits beeindruckende Erfolge bei der Armutsreduzierung erzielt, andererseits lebt dort heute die Mehrzahl der Ärmsten. Gleichzeitig üben sie durch ihr rasantes Wachstum Druck auf Klima und Ressourcen aus.
Für die Erreichung einer nachhaltigen Weltwirtschaft mit gerechten Chancen für alle ist die internationale Zusammenarbeit zwischen allen Akteuren von zentraler Bedeutung. Das PEGNet setzt sich seit Jahren für diesen Austausch von Ideen und den globalen Transfer bewährter Methoden ein. Das BMZ gehört neben dem Institut für Weltwirtschaft in Kiel, der GIZ, KfW und den Universitäten Göttingen und Frankfurt zu den Gründungsmitgliedern des Netzwerks.
„Wissenschaft, Forschung und eine qualitativ hochwertige Ausbildung spielen bei der Bewältigung globaler Herausforderungen eine wichtige Rolle“, sagte Beerfeltz. „In vielen Entwicklungs- und Schwellenländern entwickeln Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen innovative und bedarfsgerechte Technologien. Innovationsbereitschaft ist die Voraussetzung dafür, die Chancen der Globalisierung zu nutzen. Dafür ist jedoch fachliches Know-How notwendig. Wir wollen daher dabei helfen, die Innovatoren und künftigen Verantwortungseliten in unseren Partnerländern zu stärken und global zu vernetzen. Das PEGNet leiste dabei mit seiner Leitidee, die verschiedenen Gestalter von Entwicklungsprozessen aus Geber- und Partnerländern zum Dialog zusammenzubringen, einen bedeutenden Beitrag.“




