
„Ich danke den Schülerinnen und Schülern für ihr Engagement gegen Kindersoldaten“, sagte Staatssekretär Beerfeltz. „Dieses Engagement ist richtig und wichtig, denn noch immer werden weltweit rund 250.000 Minderjährige von Armeen und bewaffneten Gruppen als Kämpfer oder Arbeitskräfte missbraucht. Eine Viertel Million junge Menschen, die traumatisiert werden durch ihre schrecklichen Erlebnisse. Sie leiden unter den seelischen und körperlichen Folgen oft ein Leben lang. Die Situation von Mädchen ist dabei besonders grausam, denn sie werden in den Armeen und Rebellengruppen häufig Opfer sexueller Gewalt.“
Beerfeltz wies darauf hin, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unterstütze seit vielen Jahren ehemalige Kindersoldaten. „Wir wollen ihnen helfen, den Weg in ein normales Leben zu finden und eine Zukunftsperspektive zu schaffen. In den betroffenen Regionen Afrikas unterstützen wir Programme der Schul- und Berufsausbildung sowie Beschäftigungsförderung.“
Die Übergabe der „Roten Hände“ hatte der Bonner Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber (SPD) angeregt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die „Roten Hände“ zunächst an ihn übergeben.




