
Für die Ärmsten der Welt, die bis zu 80 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel ausgeben, hätten die Preisschwankungen katastrophale Auswirkungen, erklärte Ban. Ohnehin seien mehr als 13 Millionen Menschen am Horn von Afrika zurzeit von der schlimmsten Dürreperiode seit mehr als 60 Jahren betroffen. „Ich appelliere an die politischen Führer der reichen und armen Länder zugleich, notwendige Energie und Ressourcen in den Kampf gegen den Hunger zu investieren. Nur so kann das Millenniumsentwicklungsziel erreicht werden, extreme Armut und Hunger zu bekämpfen. Kleinbauern müssen belastbarer werden und es muss ein Sicherheitsnetz entwickelt werden, um die Bedürftigsten zu schützen“, sagte Ban.
Ban forderte, die Verbindung zwischen Armut, Ernährungsunsicherheit und Mangelernährung müsse gebrochen werden. „Durch die Preisschwankungen verarmte Familien müssen zusehen, wie Geist und Körper ihrer Kinder auf Grund von Mangelernährung dauerhaft Schaden nehmen. Die Kinder können nicht mehr in die Schule gehen, sondern müssen arbeiten. Die Eltern müssen aus Not ihr Nutzvieh schlachten, um die Familie zu ernähren.“
Diesen Monat werde die Weltbevölkerung auf mehr als sieben Milliarden Menschen wachsen“, sagte Ban Ki Moon. „Die Welt hat das Wissen und die Ressourcen, dem Hunger ein Ende zu setzen. Wir haben die Werkzeuge, um die Ärmsten vor den Folgen steigender Preise zu schützen. Lassen Sie uns diese jetzt nutzen, um den Hunger zu besiegen.“



