
Der derzeitige Präsident des UN-Sicherheitsrates, Japans UN-Botschafter Kenzo Oshima, erklärte nach einer nichtöffentlichen Sitzung des Sicherheitsrates, der Resolutionsentwurf werde nun von Experten geprüft und hoffentlich möglichst rasch verabschiedet.
Hauptproblem bei der Vorbereitung der ersten freien Wahlen seit 40 Jahren und jahrzehntelangem Bürgerkrieg ist die fehlende Infrastruktur. Große Teile des östlichen Kongo werden von Rebellengruppen beherrscht. Die Wahlunterlagen müssen per Luftfracht in 166 von UN-Blauhelmen gesicherte Wahllokale transportiert werden. Die Wahlen waren ursprünglich für Juni 2005 vorgesehen, aufgrund der Ausarbeitung einer neuen Verfassung und neuer Wahlgesetze von der Übergangsregierung aber verschoben worden.




