
Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in entwicklungspolitische Projekte und Programme ist durch die UN-Konvention verbindlich geworden, betont die Organisation Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev). Dies betrifft alle wesentlichen Bereiche und Ebenen der Entwicklungszusammenarbeit. Mit den Richtlinien für Community Based Rehabilitation (CBR) ist im Jahr 2010 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gemeinsam mit der UNESCO und der Arbeitsorganisation (ILO) eine Strategie weiter entwickelt worden, die konkret aufzeigt, wie inklusive Entwicklungszusammenarbeit praktisch umgesetzt werden kann.
Dabei handelt es sich um einen Ansatz, der sich nicht nur auf rehabilitative Aspekte beschränkt, sondern für alle Lebensbereiche gilt, das Gemeinwesen einschließt und sowohl auf lokaler wie auch auf nationaler und internationaler Ebene genutzt werden kann. So kann CBR einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung der UN-Konvention sowie weiterer internationaler entwicklungspolitischer Ziele, wie den MDGs (Millennium Development Goals) leisten.
Internationale Referenten, unter anderem von der WHO und der UNESCO, zeigen bei der Tagung in Bonn die Bedeutung von CBR für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen auf und diskutieren die Möglichkeiten und Chancen, welche die neuen CBR-Richtlinien bieten.
Die Tagung findet vom 3. bis 4. Mai im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn-Bad Godesberg statt. Sie Tagung wird gemeinsam veranstaltet von Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit (bezev), Caritas International und Christoffel-Blindenmission (CBM).




