
Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) erklärte, die Kooperationsvereinbarung zwischen GIZ und Engagement Global sei der „Schlussstein“ der Neuorganisation im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Der Staatssekretär im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Hans-Jürgen Beerfeltz, kündigte an, das BMZ wolle die Zahl der Engagierten Bürgerinnen und Bürger von einer auf zwei Millionen verdoppeln. „Engagement Global ist unser Angebot an zivilgesellschaftliche Organisationen und Kommunen, sich zu vernetzen und noch professioneller zu werden.“
Engagement Global fasst zukünftig die folgenden Einrichtungen und Förderprogramme zusammen: Beratungsstelle für private Träger (bengo), Senior Experten Service (SES), Sekretariat Ziviler Friedensdienst (ZfD), weltwärts-Sekretariat, Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW), Programm Arbeits- und Studienaufenthalte (ASA), Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm (ENSA), Programme der Bildungs- und Rückkehrarbeit sowie die Fachzeitschrift E+Z.
Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) entstand aus der Fusion der drei Durchführungsorganisationen der Technischen Zusammenarbeit GTZ, DED und InWEnt. Durch die Fusion seien „Doppelstrukturen abgebaut und die Effizienz der Arbeit und des Mitteleinsatzes deutlich erhöht“ worden, so das BMZ. Die Wirksamkeit der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit soll künftig von einem ebenfalls neugegründeten unabhängigen Institut für Evaluierung mit Sitz in Bonn kontrolliert werden.




