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Niebel setzt Besuch in Kirgisistan fort

bmz_100Bischkek. – Am zweiten Tag seines Besuchs in Kirgisistan ist Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) am Montag in Bischkek zu einem Gespräch mit dem kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambaev zusammengetroffen. Niebel lobte den Reformwillen der Regierung und sicherte dem zentralasiatischen Land weitere Unterstützung zu.

„Verantwortliche Regierungsführung, Rechtsstaatlichkeit und die Achtung der Menschenrechte sind Schlüsselprinzipien für die Entwicklung einer demokratischen und pluralistischen Gesellschaft“, sagte Niebel. „Sie sind auch entscheidend für die Vermeidung von Konflikten in der Region.“

Niebel begrüßte den erklärten Reformwillen der Regierung: „Jetzt kommt es darauf an, Reformen auch tatsächlich entschlossen umzusetzen. Gerade Korruptionsbekämpfung und Investitionsförderung müssen dabei im Mittelpunkt stehen. Wir werden Kirgisistan dabei weiter unterstützen.“

Auf dem Programm der deutschen Delegation stand ein Besuch beim Mineralwasserproduzenten „Schoro“. Das Unternehmen ist eine von vierzig mittelständischen Firmen, die über die deutsche Unterstützung für den Aufbau des kirgisischen Bankensektors passgenaue Mikrokredite erhalten konnten. Die Unternehmen nutzten diese dringend notwendige Investitionen und konnten so in einem der ärmsten Länder der Region bereits über 7000 Arbeitsplätze sichern, so das deutsche Entwicklungsministerium (BMZ).

„Deutschland wird auch weiterhin den kirgisischen Privatsektor unterstützen und Unternehmertum fördern, damit die Menschen in Kirgisistan aus eigener Kraft ihre wirtschaftliche Zukunft gestalten können“, betonte Niebel.

Am Nachmittag stand der Besuch einer Mutter-Kind-Klinik in Issyk-Ata auf dem Programm. Deutschland hat nach BMZ-Angaben landesweit fünfzig Krankenhäuser mit modernen Medizingeräten zur geburtshilflichen Behandlung ausgestattet sowie Ausbildungslehrgänge durchgeführt, so dass Entbindungen sicherer und Neugeborene angemessen betreut werden.

Dirk Niebel: „Ich bin beeindruckt von den Erfolgen, die wir bei der Verbesserung der Gesundheit von Müttern und Kindern bereits erzielt haben. Ich ermutige die kirgisische Regierung, bei den Anstrengungen zur Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele gerade in diesem Bereich nicht nachzulassen. Deutschland wird Kirgisistan dabei weiter unterstützen.“

www.bmz.de

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