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Die Armut in den USA wächst

USA SiegelWashington (epo). – 12,7 Prozent der US-Bürger sind arm. Die Armutsrate im reichsten Land der Welt sei im vierten Jahr hintereinander gestiegen, teilte das US-Büro für Volkszählung in Washington mit. Insgesamt leben 37 Millionen Menschen in den USA in Armut, 1,1 Millionen mehr als im vergangenen Jahr. Die Zahl der Menschen ohne Krankenversicherung ist nach Angaben des US Census Bureau von 45 auf 45,8 Millionen angestiegen.

Im Durchschnitt verdient ein US-Amerikaner 44.389 Dollar pro Jahr. Als arm gilt eine Familie mit zwei Kindern, die über weniger als 19.157 Dollar verfügt. Für eine alleinstehende Person gelten 9.060 Dollar als Armutsgrenze.

Die Armut sei angestiegen, obwohl die Wirtschaft in den vergangenen Jahren stark wuchs und 2,2 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, stellte das Nationale Armutszentrum an der Universität Michigan fest. Die Armut in den USA sei damit zwar niedriger als in den 80er und 90er Jahren, aber ein neuer Wirtschaftsboom dieses Ausmaßes sei nicht in Sicht.

U.S. Census Bureau

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