Hamburg. – Das Kinderhilfswerk Plan hat die Bildungsinitiative von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßt. Unter dem Motto „Education First – Vorfahrt für Bildung“ setzen die Vereinten Nationen verstärkt auf eine globale Kooperation: Die UN-Organisationen sollen ihre Zusammenarbeit mit Regierungen, der Wirtschaft und Vertretern der Zivilgesellschaft für bessere Bildungschancen ausbauen.
Davon werden besonders Kinder in Entwicklungsländern profitieren. Sie können häufig nur wenige Jahre am Unterricht teilnehmen. Oft sind die Schulen schlecht ausgestattet und die Qualität des Unterrichts ist mangelhaft. Viele Kinder brechen den Schulbesuch auch deswegen vorzeitig ab.
„Die schlechten Bildungschancen haben besonders für Mädchen fatale Folgen“, warnte Maike Röttger, Geschäftsführerin von Plan Deutschland. „Weltweit besuchen 75 Millionen Mädchen nicht mal die Grundschule oder den ersten Jahrgang einer weiterführenden Schule. Das muss sich ändern und darum übernimmt Plan mit seiner Kampagne Because I am a Girl bei der Unterstützung von Mädchen eine Vorreiterrolle. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Vereinten Nationen dabei zu unterstützen, bei Bildungsinitiativen Mädchen stärker zu berücksichtigen.“
Plan startet seine globale Kampagne Because I am a Girl am 11. Oktober – dem 1. Welt-Mädchentag. Angeregt durch die Initiative der Kinderrechtsorganisation stimmten die UN am 19. Dezember 2011 für den „International Day of the Girl Child“. Zum diesjährigen ersten Aktionstag setzt Plan wieder ein Zeichen für mehr Chancengleichheit: Am 11. Oktober lädt das Kinderhilfswerk im Berliner Sony Center und im Auswärtigen Amt zum Start von Because I am a Girl dazu ein, sich mit der Kampagne zur Stärkung von Mädchen vertraut zu machen.




