
Der Tag der Vereinten Nationen erinnert an das Inkrafttreten der UN-Charta am 24. Oktober 1945. Die Deutsche UNESCO-Kommission informiert an ihrem Stand über die Aktivitäten zur UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014). In diesem Jahr setzt die Dekade den Schwerpunkt auf das Thema „Ernährung“. Dekadeprojekte aus Bonn und Nordrhein-Westfalen erklären, warum viele Lebensmittel auf dem Müll landen, was ein Pausenbrot mit dem Klimawandel zu tun hat und was fairer Handel bedeutet. Seit 2005 hat die Deutsche UNESCO-Kommission bundesweit 1.500 vorbildliche Projekte und 14 Kommunen der Weltdekade, darunter auch Bonn, ausgezeichnet.
Der Bonner Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch wird das Bürgerfest um 11.45 Uhr auf dem Bonner Markt eröffnen. Highlights des Bühnenprogramms sind die Rockband „Basement Two“, die deutsch-afrikanische Trommelgruppe „Michel and Friends“ und die Bonner Circusschule „Corelli“. Am Vorabend, dem 19. Oktober, findet um 18.00 Uhr das Bonner UNO-Gespräch im Haus der Geschichte statt. Professor Meinhard Miegel, Vorstandsvorsitzender des Denkwerks Zukunft – Stiftung kulturelle Erneuerung, wird einen Vortrag zum Thema „Von der Konsum- zur Wohlstandskultur“ halten.
Die UNO-Stadt Bonn veranstaltet seit 1996 das Bürgerfest zum Tag der Vereinten Nationen, seit 2005 stehen die acht UN-Millenniumsziele im Mittelpunkt. Im Jahr 2000 hatten 189 Staaten – darunter auch Deutschland – versprochen, bis 2015 die Kluft zwischen armen und reichen Ländern zu verringern. Aus der „Millenniumserklärung“ wurden damals acht Ziele abgeleitet: Halbierung der Armut, Schulbildung für alle Kinder, Gleichstellung der Geschlechter, Verringerung der Kindersterblichkeit, Gesundheit der Mütter, Kampf gegen AIDS, Schutz der Umwelt, weltweite Entwicklungspartnerschaft.




