
Ökonomisches Wachstum gilt noch immer als Motor gesellschaftlicher Entwicklung – aber nicht mehr uneingeschränkt, so die FES. Deregulierung und Liberalisierung hätten in den vergangenen Jahrzehnten die Gewinne und den Reichtum einiger weniger gesteigert, gleichzeitig habe die soziale Ungleichheit zugenommen. Die Wirtschafts- und Finanzkrise habe erneut gezeigt, dass die ökonomischen Rahmenbedingungen weltweit verändert werden müssen.
Wie können wir zugunsten des Allgemeinwohls umsteuern? Wie können wir unsere Gesellschaften sozial gerechter, ökologisch nachhaltiger und gendersensibler gestalten? Aus verschiedenen Perspektiven sucht die Stiftung nach Lösungen „für eine gerechtere Gesellschaftsordnung, die nicht einseitig dem Diktat der Märkte und dem globalen Wettbewerb unterworfen ist“.
In Podiumsdiskussionen, Fachkonferenzen, Workshops und Lesungen will die FES gemeinsam mit ExpertInnen und Gästen aus allen Weltregionen politische Alternativen aufzeigen. Die „Gerechtigkeitswoche“ der FES findet vom 26. bis 29. November 2012 an unterschiedlichen Orten in Berlin statt.
Weitere Informationen
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www.fes.de/gerechtigkeitswoche




