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Deutschland wieder Mitglied im Menschenrechtsrat

unhrcBerlin. – Deutschland ist mit 127 von 193 Stimmen erneut in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt worden. Neben Deutschland wählte die Generalversammlung der Vereinten Nationen auch die USA und Irland in die Westliche Gruppe des Rates. Zudem wurden 15 weitere Mitglieder für den Zeitraum 2013 bis 2015 gewählt. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) begrüßte die Entscheidung.

„Die Wahl in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen ist ein Vertrauensbeweis für Deutschland und eine Bestätigung unserer konsequenten Menschenrechtspolitik weltweit“, sagte Westerwelle. Deutschland habe die Arbeit des Menschenrechtsrats von Anfang an aktiv unterstützt. Die Bundesrepublik gehörte von 2006 bis 2009 zu den ersten Mitgliedern des Rats.

„Der Menschenrechtsrat ist für uns die zentrale internationale Institution für den Schutz der Menschenrechte und für die Fortentwicklung von menschenrechtlichen Standards“, betonte Westerwelle. „Der Schutz der Menschenrechte ist und bleibt ein Kernanliegen deutscher Außenpolitik.“

Der Menschenrechtsrat hat 47 Mitglieder. Seine Zusammensetzung folgt einem strengen regionalen Proporz (Afrika und Asien jeweils 13 Sitze, Lateinamerika 8 Sitze, Westliche Gruppe 7 Sitze, Osteuropa 6 Sitze). Die Wahlen zum Menschenrechtsrat finden jährlich statt, wobei jeweils ein Drittel der Mitglieder für drei Jahre gewählt wird. Nach einem Mandat ist eine direkte Wiederwahl einmal möglich, anschließend muss mindestens ein Jahr ausgesetzt werden.

Deutschland kandidierte für den Zeitraum 2013 bis 2015 für einen der drei freiwerdenden Sitze in der Westlichen Gruppe. Neben Deutschland bewarben sich Griechenland, Irland, Schweden und die USA. Die Wahl fand am 12. November 2012 in der Generalversammlung der Vereinten Nationen statt.

Aktuelle Zusammensetzung des Rats bis zum 31.12.2012:

Afrika – 13 Sitze: Angola (bis 2013), Benin (bis 2014), Botswana (bis 2014) Burkina Faso (bis 2014), Dschibuti (bis 2012), Kamerun (bis 2012), Kongo (bis 2014), Libyen (bis 2013), Mauretanien (bis 2013), Mauritius (bis 2012), Nigeria (bis 2012), Senegal (bis 2012), Uganda (bis 2013).

Asien – 13 Sitze: Bangladesch (bis 2012), China (bis 2012), Indien (bis 2014), Indonesien (bis 2014), Jordanien (bis 2012), Katar (bis 2013), Kirgisistan (bis 2012), Kuwait (bis 2014), Malaysia (bis 2013), Malediven (bis 2013), Philippinen (bis 2014), Saudi-Arabien (bis 2012), Thailand (bis 2013).

Lateinamerika und Karibik (GRULAC) – 8 Sitze: Chile (bis 2014), Costa Rica (bis 2014), Ecuador (bis 2013), Guatemala (bis 2013), Kuba (bis 2012), Mexiko (bis 2012), Peru (bis 2014), Uruguay (bis 2012).

Osteuropa (EEG) – 6 Sitze: Moldau (bis 2013), Polen (bis 2013), Rumänien (bis 2014), Russland (bis 2012), Tschechische Republik (bis 2014), Ungarn (bis 2012).

Westliche Gruppe (WEOG) – 7 Sitze: Belgien (bis 2012), Italien (bis 2014), Norwegen (bis 2012), Österreich (bis 2014), Spanien (bis 2013), Schweiz (bis 2013), USA (bis 2012).

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