
Die Wiederauffüllungskonferenz findet am 5. und 6. September in London statt. Nach BMZ-Angaben sind die 200 Millionen Dollar für den Auffüllungszeitraum 2006/2007 vorgesehen. Der Globale Fonds sei ein wichtiges Instrument, das das Bundesentwicklungsministerium seit seiner Gründung immer unterstützt habe. „Der Globale Aids-Fonds weiß, dass er sich auf die Zusagen Deutschlands verlassen kann“, so die Ministerin.
„Wir als Bundesregierung haben Aids-Bekämpfung zu einem Schwerpunkt der deutschen Entwicklungszusammenarbeit gemacht. Mittlerweile wenden wir ungefähr 300 Millionen Euro im Jahr für Maßnahmen zur Aids-Bekämpfung in Entwicklungsländern auf“, betonte Wieczorek-Zeul. „Dagegen hatte die Vorgängerregierung unter Helmut Kohl kläglich versagt. Im Jahr 1998 waren nur 20 Millionen Euro pro Jahr für die Eindämmung von HIV/Aids im Haushalt des Bundesentwicklungsministeriums vorgesehen. Diesem Skandal haben wir ein Ende gemacht.“




