
Ziel des Internationalen Jahres ist es, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Zusammenarbeit im Bereich Wasser die Regel und nicht die Ausnahme ist und dass Zusammenarbeit zu Wasserressourcen der Auftakt sein kann für Zusammenarbeit in anderen Gesellschaftsbereichen. Das Jahr soll auch aufmerksam machen auf die Herausforderungen der Wasserwirtschaft im Hinblick auf die steigende Nachfrage nach Wasser, sowie Fragen des Zugangs, der Verteilung und der Dienstleistungen rund um das Wasser.
Die Süßwasserressourcen werden weltweit immer knapper. Laut UNESCO-Weltwasserbericht 2012 haben rund 884 Millionen Menschen kein sauberes Wasser. Jedes Jahr sterben etwa 3,5 Millionen Menschen an den Folgen schlechter Wasserversorgung.
Um die globale Wasserfrage zu lösen, braucht es internationale Kooperationen. Die UNESCO ruft dazu auf, dass Regierungen weltweit dem sektorübergreifenden Thema Wasser mehr politische Priorität einräumen. Die offizielle Auftaktveranstaltung findet Mitte Februar 2013 am Hauptsitz der UNESCO in Paris statt.
Das Jahr soll erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit identifizieren und die aktuellen Prioritäten darlegen – Wasser in der Bildung, in der Diplomatie, grenzüberschreitendes Wassermanagement, Zusammenarbeit zu Finanzierung, nationale und internationale rechtliche Rahmenbedingungen, und die Verknüpfungen mit den Millenniums-Entwicklungszielen. Das Jahr soll auch einen Rahmen bieten, um die Ergebnisse der Konferenz der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung (Rio +20) weiter zu tragen – hin zu wirklich nachhaltigen neuen Zielen für Wasserver- und -entsorgung.




