
Er habe die UN-Botschafter der Kerngruppe von 33 Staaten, die derzeit die Abschlusserklärung verhandeln, in dieser Woche davon zu überzeugen versucht, „dass die kollektiven Interessen oft auch im nationalen Interesse liegen“, sagte Annan. Noch immer sind zahlreiche Abschnitte des überarbeiteten Entwurfs in Klammern gesetzt und damit weiter umstritten. Uneinigkeit besteht Beobachtern zufolge unter anderem bei den Themengebieten Terrorismus, Entwicklungspolitik, Abrüstung und bei der Frage von Interventionen in Fällen von Völkermord.
Die USA hatten zahlreiche Formulierungen, darunter die Bekräftigung des seit 1970 bestehenden UN-Ziels, die Industriestaaten sollten mindestens 0,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Entwicklungshilfe ausgeben, aus der Erklärung gestrichen. Mehrere Entwicklungsländer machen ihre Zustimmung zur UN-Reform von konkreten Zielen zur Verringerung der Armut abhängig.
Annan sagte gegenüber Reportern, er hoffe, dass die im Entwurf der Schlusserklärung enthaltenen Vorschläge, die auf seinem im März vorgelegten Bericht „In Larger Freedom“ basieren, nicht bis zur Bedeutungslosigkeit verwässert würden.




