
In Deutschland wird die Kampagne, die bereits 2012 stattfand und ein beachtlicher Erfolg war, wieder von Handicap International und SODI durchgeführt. Wie schon im vergangenen Jahr unterstützen deutsche Prominente wie Doris Dörrie und Ulrike Folkerts, Politiker sowie internationale Persönlichkeiten wie UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Aktion mit einer symbolischen Geste: einem hochgeschlagenen Hosenbein.
Bereits vor 15 Jahren hat die Internationale Kampagne gegen Landminen (ICBL), zu der Handicap International und SODI gehören, entscheidend dazu beigetragen, dass der Ottawa-Vertrag über ein Verbot von Anti-Personen-Minen erreicht wurde und dafür den Friedensnobelpreis erhalten. Am 1. März vor 14 Jahren trat der Vertrag in Kraft – aber bis heute fehlen wichtige Unterschriften aus Ländern wie Russland, China und den USA.
Die US-Regierung steht laut offiziellen Aussagen kurz vor einer Entscheidung über den Beitritt zum Minenverbot. Bis es endlich so weit ist, will die Landminenkampagne weiter darauf drängen. Mit einer Petition an die US-amerikanische Regierung kann man ab 1. März auf der Kampagnenseite www.zeigdeinbein.de dieser Forderung Nachdruck verleihen.
„Zum Glück sind sich die meisten Menschen der Welt einig darüber, dass Minen verboten gehören“, erklärte Schauspielerin Ulrike Folkerts. „Es ist höchste Zeit, dass dies endlich auch für Länder wie die USA gilt!“
Die Kampagne „Zeig dein Bein für eine Welt ohne Minen“ fordert nicht nur Prominente, sondern alle Menschen in Deutschland dazu auf, mit dem einfachen Symbol eines hochgeschlagen Hosenbeins ein Zeichen gegen Landminen und Streubomben zu setzen. Fotos, die diese Geste dokumentieren, können ab dem 1. März auf der Kampagnenseite www.zeigdeinbein.de hochgeladen werden. Höhepunkt ist der UN-Tag zur Aufklärung über die Minengefahr am 4. April, unter anderem mit großen Veranstaltungen in München und Berlin.
www.zeigdeinbein.de
www.handicap-international.de
www.sodi.de




