
In Bonn findet bis 19. April die 11. Sitzung des Ausschusses der Konvention statt, der die Fortschritte in der Implementierung des Übereinkommens überprüft (CRIC). „Bei der Implementierung der 10-Jahresstrategie für den Zeitraum von 2008-2018 befinden wir uns auf halbem Wege“, sagte Luc Gnacadja, der Exekutivsekretär der UNCCD. „Die ersten Ergebnisse der letzten Berichte zeigen, dass einige Ziele erreicht wurden, dass aber die politikbezogenen Ziele noch weit davon entfernt sind erreicht zu werden.“
„Diese Zwischensitzung des CRIC ist äußerst wichtig“, betonte Mary Rowen, die Vorsitzende des CRIC 11. „Sie gibt den Vertragsstaaten und den Beobachtern die Möglichkeit zu diskutieren und voneinander zu lernen was funktioniert und was noch weiterentwickelt werden muss, wenn es um die Bekämpfung von Dürre und Landdegradation in Trockengebieten geht. Wir sind an einem Punkt, an dem wir unsere Wirkungsindikatoren überprüfen und die Entwicklung einiger unserer Prozessindikatoren vorantreiben müssen.“
Rowen kündigte an, man werde auch über Investitionen bei der Implementierung auf der Länderebene diskutieren und wolle ein besseres Verständnis für nationale und multinationale Finanzströme entwickeln. Zusätzlich werde geprüft, wie man den Privatsektor zukünftig am besten mit einbinden kann.
Die Vertragsstaaten der Konvention hatten im Jahr 2007 die 10-Jahresstrategie zur Implementierung der Konvention (2008-2018) verabschiedet. Sie verständigten sich außerdem darauf, den ergebnisbasierten Managementansatz (Results Based Management, RBM) zu verwenden, um Fortschritte messen und bewerten zu können. Der Ansatz verpflichtet alle Beteiligten vom Sekretariat, den Vertragsstaaten bis zu den zivilgesellschaftlichen Organisationen alle zwei Jahre über ihre Ergebnisse zu berichten. Um eine bessere Bewertung der Fortschritte insgesamt zu ermöglichen, werden qualitative und quantitative Daten genutzt, die auf einer standardisierten Datenerhebungsmethode basieren.




