
Dabei wird die ehemalige niederländische Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit sicherlich auch Bezug nehmen auf die Ergebnisse der "Millennium +5"-Konferenz der Vereinten Nationen im September in New York.
Die stellvertretende kenianische Umweltministerin Professor Wangari Maathai hat bereits 1984 den Right Livelihood Award (Alternativer Nobelpreis) für ihre Arbeit in der 1977 von ihr gegründeten Bewegung Green Belt Movement bekommen. Mit dem Friedensnobelpreis wurde ihr Einsatz für "nachhaltige Entwicklung, Frieden und Demokratie" gewürdigt. Sie nimmt im Bonner UNO-Gespräch Stellung zur wesentlichen Bedeutung des Umweltschutzes im weltweiten Kampf gegen Armut.
Die Bonner UNO-Gespräche finden traditionsgemäß am Vorabend des Tages der Vereinten Nationen statt, den die Stadt seit 1996 alljährlich rund um den 24. Oktober begeht. Diesmal feiert Bonn den 60. Geburtstag der UNO am Samstag, 22.Oktober, von 11 bis 18 Uhr, wie immer auf dem Markt.
Auch dabei stehen die acht Millenniums-Entwicklungsziele im Mittelpunkt. Neben den Bonner Einrichtungen der Vereinten Nationen, dem Auswärtigen Amt und weiteren Ministerien präsentieren zahlreiche Organisationen sich selbst und ihre Projekte für die Ziele. Die Informationen in der Zeltstadt werden abgerundet durch ein buntes, musikalisches Bühnenprogramm, das unter Anderem von den Bonnern Mitarbeitern der Vereinten Nationen gestaltet wird.
Das Programm wird zeitnäher in einem Faltblatt und im Internet unter www.bonn.de veröffentlicht.




