
„In den letzten zwanzig Jahren hat Sambia eine beachtliche wirtschaftliche und politische Entwicklung zurückgelegt“, sagte Niebel. „Trotz dieser Fortschritte und trotz des enormen wirtschaftlichen Potenzials durch die vorhandenen Bodenschätze zählt Sambia weiterhin zu den ärmsten Ländern der Welt. Im Mittelpunkt meiner Gespräche wird daher die Frage stehen, wie die sambisch-deutsche Zusammenarbeit dazu beitragen kann, die reichen Ressourcen Sambias für die Entwicklung des Landes besser zu nutzen.“
Schwerpunkte der sambisch-deutschen Zusammenarbeit sind nach Angaben des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung sowie die Förderung von guter Regierungsführung. Deutschland unterstütze insbesondere den Dezentralisierungsprozess und die stärkere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Reformprozessen. Darüber hinaus werde die nationale Armutsbekämpfungsstrategie Sambias unterstützt.
Die Entwicklungszusammenarbeit setzt laut BMZ vor allem auf Eigenverantwortung des sambischen Staates und seiner Bürgerinnen und Bürger bei der Überwindung von Armut und Ungleichheit. Niebel will in Sambia politische Gesprächen mit Regierungsvertretern führen, aber auch mit Oppositionspolitikern zusammentreffen.




