
1,6 Millionen Syrer flüchteten bislang in die Nachbarländer. Mit ihren Hilfsprogrammen unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe etwa 20.000 Flüchtlingsfamilien in Jordanien, der Türkei, dem Libanon und dem Irak.
Das evangelische Hilfswerk wies am Donnerstag auch auf den Konflikt in der Demokratischen Republik Kongo hin. Die humanitäre Tragödie dort bleibe in Deutschland weitgehend unbeachtet. Die Diakonie Katastrophenhilfe will das ändern und stellt aktuell die Hilfe für vertriebene Frauen und Mädchen in den Mittelpunkt. Charles Mampasu, Leiter des Hilfsprojekts im Kongo: „Wir haben ein Schutzprogramm für Frauen und Mädchen auf der Flucht. Sie sind sehr häufig Opfer sexueller Gewalt – oder von ihr bedroht.“
Unter dem Motto „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ erinnert das evangelische Hilfswerk jährlich zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni an eine humanitäre Krise außerhalb des öffentlichen Interesses. Neben Kongo und Syrien waren im vergangenen Jahr Haiti, Pakistan und Somalia Schwerpunkte der Arbeit der Diakonie Katastrophenhilfe.
2012 erhielt die Diakonie Katastrophenhilfe 7,4 Millionen Euro Spenden (2011: 26,9 Mio. Euro). Keßler dankte den Spenderinnen und Spendern: „Sie haben uns ermöglicht, Menschen in Not in mehr als 230 Projekten in mehr als 40 Ländern zu helfen – auch dort, wo keiner hinschaut.“
www.diakonie-katastrophenhilfe.de




