
Weitere Hilfspakete werden zurzeit im Tönisvorster Medikamentenlager für ein Gesundheitszentrum in Jeiroud, 50 km von Damaskus entfernt, gepackt. Der Bürgerkrieg in Syrien habe katastrophale Ausmaße angenommen, erklärte die Organisation in Tönisvorst.
„Die Menschen sind verzweifelt“, berichtete der Syrien-Reporter Marcel Mettelsiefen in einem Telefonat mit action medeor. „In der Dar al-Shifa Klinik in Aleppo gibt es überhaupt keine Medikamente mehr.“ Der Fotograf war bereits 16 mal in Syrien und wird für seine Syrien-Berichterstattung mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet.
Auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte sich in einem dringenden Aufruf zur Beschaffung medizinischer Sachgüter für Syrien u.a. an action medeor gewandt. „Der von der WHO errechnete Bedarf der am dringendsten benötigten Medikamente übersteigt die von uns gelieferte Hilfe bei weitem“, erklärte Christoph Bonsmann, Vorstand von medeor, „deshalb haben wir die pharmazeutische Industrie um Hilfe gebeten.“ Eine große Sachspende von 85 Tonnen wurde dem Hilfswerk zugesagt.
Spenden: Volksbank Krefeld 555 555 555, BLZ 320 603 62, Stichwort „Hilfe für Syrien“




