
Insbesondere die Festlegung, dass US-Truppenangehörige auch weiterhin Immunität vor der afghanischen Justiz genießen sollen, führte zu Unstimmigkeiten, so Gehrcke. „Was Afghanistan braucht, ist kein bilaterales Truppenstationierungsabkommen mit den USA, sondern ein internationales Friedensabkommen. Ausländische Truppen sind schon viel zu lange am Hindukusch. Ohne einen Komplettabzug ist ein Frieden für das Land nicht möglich. Die Bundesregierung sollte daraus lernen, und sich zukünftig auf rein zivile, friedliche Unterstützung bei Krisen in der Welt zu konzentrieren.“




