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PRO ASYL bestürzt über Tote in Hamburger Flüchtlingsheim





pro asyl 100Hamburg. – Die bundesweite Arbeitsgemeinschaft PRO ASYL hat sich am Freitag erschüttert gezeigt über den qualvollen Tod einer Flüchtlingsfamilie in Hamburg. Eine 33jährige Mutter war mit ihren beiden sechs und sieben Jahre alten Söhnen erstickt, fünf Menschen wurden schwer verletzt. Pro Asyl trauert mit den Überlebenden.

Laut Medienberichten gehen die Brandexperten des Landeskriminalamts mittlerweile von Brandstiftung aus. „Die Nachricht erfüllt uns mit großer Trauer und Anteilnahme – und mit Besorgnis um die Sicherheit von Flüchtlingen und Migranten in Deutschland“, so der Geschäftsführer von PRO ASYL, Günter Burkhardt.
 
Das mutmaßliche Verbrechen und das dahinter liegende Motiv müssten mit Hochdruck aufgeklärt werden, forderte PRO ASYL. Die Organisation wies darauf hin, dass sich die Zahl der rassistisch motivierten Angriffe auf Unterkünfte von Asylsuchenden in 2013 im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt habe. Bis Ende November 2013 registrierte die Bundesregierung 42 Angriffe bzw. Anschläge, 2012 waren es 24.

PRO ASYL unterstützt die Aufrufe der Zivilgesellschaft in Hamburg, den Überlebenden zur Seite zu stehen und Solidarität mit Flüchtlingen zu zeigen: „Alle sind gefordert, sich rassistischer Hetze entschieden entgegenzustellen und ihre Solidarität mit jenen zu zeigen, die von rassistischer Gewalt bedroht sind.“

Quelle: www.proasyl.de


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