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Müller: Gewalt gegen Frauen weltweit bekämpfen





bmz 100Berlin. – Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat im Vorfeld des Weltfrauentages (8. März) dazu aufgerufen, Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen und sich weltweit stärker für die Rechte von Frauen und Mädchen einzusetzen. „Frauenrechte werden immer noch viel zu langsam umgesetzt“, erklärte Müller am Freitag in Berlin. „Das führt uns die jetzt von der europäischen Agentur für Grundrechte veröffentlichte Studie drastisch vor Augen. Wir dürfen Gewalt gegen Frauen nicht hinnehmen.“

Der Weltfrauentag sei ein Anlass, auf Menschenrechtsverletzungen hinzuweisen und sie zu verurteilen, sagte Müller. „Auch in unseren Partnerländern müssen wir noch stärker darauf hinwirken, Gewalt gegen Frauen zu verhindern, indem wir die Rolle der Frauen und ihre Rechte in unseren entwicklungspolitischen Programmen stärken.“

Bereits bei seinen ersten Gesprächen im Ausland, die der Bundesminister unter anderem in Indien führte, stand das Thema Frauenrechte im Mittelpunkt. Dabei traf Müller auch die Frauenrechtlerin Kamla Bhasin, die im Mai in Berlin an einer Frauenkonferenz des BMZ teilnehmen wird.

Für Müller, so das Entwicklungsministerium (BMZ), haben Frauen in der Entwicklungspolitik eine herausragende Bedeutung: „Frauen haben eine Schlüsselrolle für die Entwicklung eines Landes. Sie sind es, die häufig Veränderungen durchsetzen. Deshalb ist Gleichberechtigung der Geschlechter zentral für die deutsche Entwicklungspolitik. Sie setzt sich dafür ein, die Diskriminierung von Mädchen und Frauen zu beenden. Frauen müssen die Möglichkeit haben, sich aktiv an der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gestaltung der Gesellschaft zu beteiligen.“

In vielen Entwicklungsländern, so das BMZ, erleben Frauen aller Altersstufen tagtäglich Gewalt. Dazu gehören: häusliche Gewalt, Genitalverstümmelung, Zwangsheirat, Frauenhandel, Zwangsprostitution oder Verbrechen gegen Frauen in bewaffneten Konflikten. Zu oft bleiben diese Menschenrechtsverletzungen straflos.

Quelle: www.bmz.de

Mehr Informationen: http://www.bmz.de/de/was_wir_machen/themen/menschenrechte/frauenrechte/


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