Rio de Janeiro. – Wenige Monate vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien setzt die Regierung des Schwellenlandes auf eine „Befriedungspolitik“ in den Slumgebieten („Favelas“). Wie Al Jazeera am Mittwoch berichtete, steht die Sicherheit im Mittelpunkt der Vorbereitung auf die WM, auch im Hinblick auf die in zwei Jahren stattfindenen Olympischen Spiele.
Al Jazeera zufolge bekämpfen „Sicherheitskräfte“ in den Favelas mutmaßliche Mitglieder von Drogenbanden mit Razzien, es kommt immer wieder zu Feuergefechten. Die Befriedungspolitik solle den Weg für die Entwicklung der mehr als tausend Slumviertel freimachen, berichten die Medien. Die Regierung habe eigens eine „Befriedungs-Einheit“ der Militärpolizei geschaffen, um die Kriminalität in den Favelas zu bekämpfen.
Rio de Janeiro ist mit rund elf Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt des südamerikanischen Landes und einer der Austragungsorte der Fußball-WM.


