helpBerlin. - Nach dem ersten bestätigten Ebola-Todesfall in Mali wächst in einem siebten westafrikanischen Land die Angst vor einer Ausbreitung der tödlichen Krankheit. Um die Eindämmung der Epidemie in Mali zu unterstützen, hat "Help – Hilfe zur Selbsthilfe" Anfang November mit einer landesweiten Informationskampagne für die Bevölkerung begonnen.

Im Bezirk Koulikoro, in der Grenzregion zu Guinea, wird zusätzlich eine Isolierstation errichtet und ein Rettungswagen für den sicheren Transport von infizierten Ebola-Patienten bereitgestellt. Außerdem werden Ärzte und Pflegepersonal in grenznahen Gesundheitszentren im Umgang mit Ebola geschult. Auch das Grenzpersonal wird für die Symptome der Krankheit sensibilisiert. Eine kostenlose Telefonhotline bietet Aufklärung und vermittelt Anlaufstellen. Die Hilfsmaßnahmen werden durch das Auswärtige Amt finanziert.

"Ebola konnte sich vor allem so rasant ausbreiten, weil die nationalen Gesundheitssysteme in Westafrika zu schwach waren und der Epidemie nichts entgegensetzen konnten. Help unterstützt den Kampf gegen Ebola in Mali, in dem wir lokale Strukturen im Gesundheitswesen stärken. So ist die Bevölkerung nachhaltig auch für zukünftige Ausbrüche gewappnet", sagte Fabian Nolde, Help-Projektkoordinator für Westafrika.

Im Vorfeld des Ebola-Koordinierungstreffens, zu dem die Bundesregierung am Mittwoch Vertreter von Hilfsorganisationen nach Berlin eingeladen hat, erklärte Nolde weiter: "Wir erhoffen uns von der Bundesregierung eine klarere strategische Ausrichtung und Koordinierung der humanitären Hilfe in den von Ebola betroffenen Ländern."

=> Mehr über die Help-Projekte in Mali

Quelle: http://www.help-ev.de


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