oikocredit 150Frankfurt am Main. - In Frankfurt haben am Montag die Euro Finance Week und die Fair Finance Week begonnen. Oikocredit Deutschland hat aus diesem Anlass einen Videoclip produziert, der ethische Geldanlagen in zwei Minuten und 34 Sekunden erklärt.

Der Clip folgt dem Weg des Geldes von einem deutschen Anleger bis zu einer typischen Mikrokredit-Kundin: einer Kleinbäuerin im Senegal. Deren Darstellerin misst vom Scheitel bis zur Sohle kaum dreieinhalb Zentimeter. Denn die Video-Macher arbeiten mit Miniaturfiguren und Stopp-Motion-Tricks, um die komplexe Materie allgemein verständlich aufzuarbeiten. Da darf dann schon mal ein Spielzeugtraktor mit Kaffeebohnen durchs Bild tuckern oder ein Miniatur-Hahn im Hühnerhof tot umfallen.

Produziert wurde der Clip für Oikocredit. Die internationale Genossenschaft investiert seit fast 40 Jahren Geld ihrer Anlegerinnen und Anleger in Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften und sozial orientierte Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern und fördert auf diesem Weg Entwicklung.

Offiziell online gestellt wird der Clip anlässlich der ersten "Fair Finance Week", die in diesem Jahr zeitgleich mit dem traditionellen Finanzbranchentreffen "Euro Finance Week" vom 17. bis 21. November in Frankfurt stattfindet. Auf der Fair Finance Week werden Alternativen zum krisenbehafteten konventionellen Finanzsystem diskutiert. Der Oikocredit-Förderkreis Hessen-Pfalz gehört zu den Initiatoren der fünftägigen Veranstaltungsreihe.

Quelle: www.oikocredit.de 


Kommentare   

+1 #1 Andreas Schilling 2014-11-18 11:36
Immer mehr Unternehmer/innen beschäftigen sich mit Mikrokrediten bei Liquiditätsengpässen, da die Banken keine Kontokorrentlinie (mehr) bereitstellen. Da ist Mikrofinanzierung manchnmal die einzige Lösung (vgl. www.kmu-kredite.de). Verwunderlich ist dann, dass weitere Mikro-Anbieter mit klassischer Bank im Hintergrund wie Vexcash und andere auftauchen. Scheint ja doch ein Geschäftsmodell zu sein.
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