gizBonn. - Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hat am Freitag ihr neues Bürogebäude in Bonn eingeweiht. Der "Mäanderbau" wurde im März 2013 begonnen, pünktlich im Frühjahr fertiggestellt und Anfang Juni bezogen. Das Gebäude, das rund 70 Millionen Euro kostete, bietet Raum für rund 500 Arbeitsplätze.

GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner hob hervor, dass dies die größte Investition sei, die die GIZ bislang getätigt habe. "Wir haben unser Haus in Bonn gebaut. In der Stadt, die heute praktisch Deutschlands Hauptstadt für Nachhaltigkeit und Internationale Zusammenarbeit ist", sagte Gönner vor mehr als 200 Gästen, darunter auch Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes NRW, Angelica Schwall-Düren (SPD) und Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch (SPD).

"Wir festigen unseren Stand in Bonn auch mit einer Vielzahl gemeinsamer Projekte in und mit der Region – insbesondere auch mit dem Land Nordrhein-Westfalen. Internationale Zusammenarbeit wie zum Beispiel bei der Berufsbildung mit Chile, Wirtschaftskooperation mit China und mit Afrika und natürlich die Eine-Welt-Strategie des Landes NRW sind wertvolle Brückenschläge, die wir als GIZ mit Freude unterstützen", so Gönner. Sie erinnerte auch an die erste Bonn Conference for Global Transformation, zu der Mitte Mai 800 Teilnehmer aus 70 Ländern nach Bonn gekommen waren.

"Mit dem Mäanderbau verfügt die GIZ nun über eine eigene Immobilie in Bonn. Dies stärkt den Standort, der damit um ein weiteres wichtiges und modernes Bürogebäude reicher ist. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der GIZ wünsche ich, dass Sie sich in dem neuen Gebäude nicht nur wohl fühlen, sondern dass die gelungene Architektur auch inspirierende Wirkung haben und noch mehr Kreativität freisetzen möge", sagte Angelica Schwall-Düren, NRW-Europaministerin und zuständig für den Bereich Internationales und Eine Welt.

Bonns Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch erklärte: "Mit der Einweihung des Erweiterungsbaus unseres World Conference Center Bonn am 7. Juni und der heutigen Einweihung des GIZ-Mäanderbaus setzen wir Paragraf sechs des Berlin/Bonn-Gesetzes, in dem ein Schwerpunkt für die Entwicklung Bonns als Standort für Entwicklungspolitik, nationale, internationale und supranationale Einrichtungen gesetzt wurde, in herausragender Weise um."

GIZ-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß stellte den Mäanderbau vor, der nach modernsten ökologischen Standards errichtet wurde. Der Mäanderbau wird CO2-neutral betrieben, eine Solaranlage auf dem Dach produziert zusätzlichen Strom. Die GIZ strebt ein Silberzertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) an. Damit werden Gebäude ausgezeichnet, die nicht nur ressourcenschonend, sondern auch funktional und komfortabel sind.

Quelle: www.giz.de 


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