Der GIZ Neubau in Bonn. Foto: Ten Brinke/GIZ

Bonn. - Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) investiert weiter an ihrem Dienstsitz in Bonn. Nachdem sie im Juni 2015 den sogenannten "Mäanderbau" an der Friedrich-Ebert-Allee 36 bezogen hat, soll jetzt direkt nebenan ein sechsstöckiger Neubau mit Platz für rund 850 Mitarbeiter auf knapp 30.000 Quadratmetern Bürofläche entstehen. Die Beurkundung des Kaufvertrags fand am Donnerstag im Mäanderbau statt.

Mit dem Kauf investiert die GIZ rund 158 Millionen Euro in die zweite Büroimmobilie am Trajektkreisel an der B9. "Bonn ist für die GIZ ein wichtiger Standort in der internationalen Zusammenarbeit. Ihn zu stärken, ist uns ein wichtiges Anliegen", erklärte GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner. Neben der Nähe zum Hauptauftraggeber, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), spiele die Kooperation mit ansässigen internationalen Institutionen eine Rolle. Gleichzeitig trage die GIZ dazu bei, das internationale Profil des UN-Standorts Bonn zu stärken.

Derzeit arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GIZ in Bonn an drei Standorten. Mit dem neuen Gebäude, das im Jahr 2019 fertiggestellt sein soll, entsteht gemeinsam mit dem Mäanderbau ein Campus, auf dem alle Arbeitsplätze unmittelbar beieinander liegen.

"Das neue Gebäude wird auf der Grundlage hoher ökologischer Standards errichtet und entspricht in Aufbau und Ausstattung hervorragend den Anforderungen einer modernen Verwaltung", sagte GIZ-Vorstandsmitglied Hans-Joachim Preuß. Niedrige Umweltbelastungen, der Einsatz erneuerbarer Energien und die funktionale Architektur zeigten, dass die GIZ auf ein nachhaltiges Arbeitsumfeld für ihre Mitarbeiter setze. Das erfahrene Bau- und Projektentwicklungsunternehmen Ten Brinke soll den Neubau realisieren.

Foto: Der geplante GIZ-Neubau in Bonn © Ten Brinke/GIZ

Quelle: www.giz.de 


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